Thüringer Eröffnungsveranstaltung zum "Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012"

Beginn: 12. März, 10:00 Uhr

Ende: 12. März, 16:30 Uhr

ACHTUNG: Diese Veranstaltung muss leider verschoben werden. Der neue Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

Veranstaltungsort:
Thüringer Landtag
Jürgen-Fuchs-Str. 1
99096 Erfurt
Raum F 101
 

Am Montag, den 12. März 2012 findet in Erfurt die Thüringer
Eröffnungsveranstaltung zum "Europäischen Jahr für aktives Altern und
Solidarität zwischen den Generationen 2012" statt. Die Veranstaltung
wird offiziell von der Thüringer Ministerpräsidentin Frau Lieberknecht
eröffnet. Staatssekretär Dr. Schubert wird eine Rede zum Thema „Jugend und Seniorenpolitik in Thüringen“ halten und Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a. D. einen Beitrag zum Thema „Thüringen 2030: Wie wir in Thüringen leben werden“ vortragen. In Thüringen ist in den letzten 20 Jahren das durchschnittliche Lebensalter erfreulicherweise um sechs Jahre gestiegen. Zugleich sind allerdings junge Menschen abgewandert und es wurden weniger Kinder geboren. 

Vor dem Hintergrund dieses demografischen Wandels bietet das Europäische Jahr 2012 eine gute Chance, dass öffentliche Bewusstsein in Thüringen weiter dafür zu schärfen, wie Seniorinnen und Senioren aktiv am gesellschaftlichen Leben - von der Gestaltung des Wohnumfeldes über die Nutzung von Bildungsangeboten bis hin zu vielfältigen freiwilligen Engagement - teilnehmen können. Am Nachmittag unserer Veranstaltung werden in drei Formen die Themen „Senioren – Mitten im Leben“; „Alter und Arbeit – Gute Beispiele aus der Thüringer Wirtschaft“ und „Lebendiges Miteinander der Generationen“ mit unterschiedlichen Impulsgebern aus den jeweiligen Fachbereichen diskutiert.


Im Kalender können Sie auf Veranstaltungen und Termine hinweisen, die im Europäischen Jahr 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen stattfinden.
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Zitate

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, BAGSO-Vorsitzende

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, BAGSO-Vorsitzende

"Es gilt, dem Leben nicht nur Jahre zu geben, sondern den Jahren Leben zu geben!" 
 

Johann Keller, engagierter Senior aus Glauchau

Johann Keller, engagierter Senior aus Glauchau

"Aktives Altern bedeutet für mich gesundheitsbewusste Ernährung, aktive sportliche Betätigung, Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten und Funktionen, aktive politische Mitgestaltung und Interesse für Wirtschaftsangelegenheiten. Aber auch uneigennützige Hilfe für die, denen es schlechter geht."

Elisabeth Benson, engagierte Seniorenstudentin an der TU Dortmund

Elisabeth Benson, engagierte Seniorenstudentin an der TU Dortmund

"Aktives Altern heißt für mich 'neugierig' auf das Leben zu bleiben! Das weiterbildende Studium für Senioren bietet die Chance, sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen. Mein Ziel: das Erlernte zugunsten der Gesellschaft, z.B. in einem Ehrenamt, weiterhin sinnvoll einzusetzen."

Prof. Dr. Gerhard Naegele, Direktor Institut für Gerontologie an der TU Dortmund

Prof. Dr. Gerhard Naegele, Direktor Institut für Gerontologie an der TU Dortmund

„Personalpolitische Maßnahmen sollten stärker an den individuellen Berufs- und Lebenszyklen auch der älter werdenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgerichtet sein." 

Uta Lahme, engagierte Seniorenstudentin an der TU Dortmund

Uta Lahme, engagierte Seniorenstudentin an der TU Dortmund

"Aktives Altern bedeutet für mich, mich (ehrenamtlich) zu engagieren in einer Gemeinschaft, deren Ziele ich absolut unterstützen kann. Besonders wichtig ist mir dabei auch der Kontakt mit den Menschen, die mit mir im Hospizkreis arbeiten, die sozialen Kontakte, die auf vielfältige Weise entstehen."

Ansgar Schwierholz, KAB 60plus Aachen beim 10. Deutschen Seniorentag

Ansgar Schwierholz, KAB 60plus Aachen beim 10. Deutschen Seniorentag

"Wenn ich 80 bin, will ich mein Leben, mit mir und der Welt versöhnt, ausklingen lassen. Schön wäre es, wenn die Welt sich zum Positiven verändert hätte."

Dietlinde Firus, Leiterin des Arbeitskreises für ältere Mitbürger in Stelle beim 10. Deutschen Seniorentag

Dietlinde Firus, Leiterin des Arbeitskreises für ältere Mitbürger in Stelle beim 10. Deutschen Seniorentag

"Alter sagt wenig über einen Menschen aus, weil in jeder Altersstufe jede Lebenseinstellung anzutreffen ist. Entscheidend ist, wie ich mit dem Menschen ins Gespräch komme."

Melanie M. Klimmer, Freie Dozentin beim 10. Deutschen Seniorentag

Melanie M. Klimmer, Freie Dozentin beim 10. Deutschen Seniorentag

"Wenn ich 80 bin, will ich auf ein reiches Leben zurückblicken."

Gerd Karez, Seniorenbeirat Schwentinental beim 10. Deutschen Seniorentag

Gerd Karez, Seniorenbeirat Schwentinental beim 10. Deutschen Seniorentag

"Für den Zusammenhalt der Generationen wünsche ich mir Toleranz und Offenheit auf beiden Seiten, d.h. beide Gruppierungen geben das Beste von sich und verschweigen auch nicht ihre Schwächen!"

Marion Hahl, Seniorennet Kiel + Deutsche Seemannsmission Kiel beim 10. Deutschen Seniorentag

Marion Hahl, Seniorennet Kiel + Deutsche Seemannsmission Kiel beim 10. Deutschen Seniorentag

"Alter sagt wenig über einen Menschen aus, weil es ganz unterschiedliche Lebenswege gibt, die maßgeblich dazu beitragen, WIE ein Mensch im Alter leben kann – WAS er noch beitragen kann – für sich und andere!"