BAGSO-Handreichung für die Zusammenarbeit mit älteren Freiwilligen erschienen

Titelbild der Handreichung für die Zusammenarbeit mit älteren Freiwilligen

Im Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 (EJ 2012) wurde in Deutschland eine große Zahl von Projekten durchgeführt, viele davon hatten die Förderung des freiwilligen Engagements älterer Menschen zum Ziel. Die hier vorgestellte Handreichung mit Tipps für die Zusammenarbeit mit älteren Freiwilligen basiert auf einer Online-Befragung, die zum Ende des EJ 2012 durchgeführt wurde. Die Handreichung liegt auch in gedruckter Form vor und kann bei der BAGSO bestellt werden.

Zur Handreichung

Bestellformular


Befragung zu Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement älterer Menschen

Titel der Broschüre zur BAGSO-Befragung „Freiwilliges Engagement älterer Menschen –

Die BAGSO führte im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von Mitte Dezember 2012 bis Mitte Januar 2013 eine Online-Befragung durch. Das Ziel war, Erkenntnisse über die Bedingungen zu gewinnen, unter denen freiwilliges Engagement älterer Menschen stattfindet. Die Befragung richtete sich sowohl an Projektverantwortliche, die im Europäischen Jahr 2012 Projekte durchgeführt haben als auch an Initiatoren, die fortdauernd mit freiwillig Engagierten zusammenarbeiten. Die Auswertung der 154 Fragebögen liegt nun als barrierefreier Download vor. 

BAGSO-Befragung „Freiwilliges Engagement älterer Menschen – Was hat sich bewährt? Was muss sich ändern?“ 


Dokumentation zur Abschlussveranstaltung

Titelblatt der Dokumentation zur Abschlussveranstaltung des EJ 2012

Das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 ging  am 10. Dezember in Berlin mit einer Abschlussveranstaltung offiziell zu Ende. Am Vormittag kamen die Projektverantwortlichen der 45 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekte zu einem Erfahrungsaustausch zusammen, ab Mittag wurde das Jahr unter der Überschrift „Bilanz und Ausblick“ aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Die Dokumentation mit den Ergebnissen der Tagung ist erschienen und steht als Download zur Verfügung.

Dokumentation zum Download (PDF, ca. 3,3 MB)


Zweite Ausgabe vom Europäischen Schulwettbewerb generations@school 2013

Nach dem großen Erfolg der 1. Ausgabe von generations@school im Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 freuen wir uns, Ihnen nun den Start der 2. Ausgabe dieser Initiative ankündigen zu können!

generations@school lädt Lehrer ein, eine Aktivität zu organisieren, bei der Schüler mit Senioren aus ihrem Umfeld zusammentreffen, um herauszufinden, wie der Dialog zwischen den Generationen zum besseren gegenseitigen Verständnis beitragen kann. Diese Begegnung kann der Debatte von Themen dienen, die beide Generationen betreffen, oder dem Start eines gemeinsamen Projekts, in dem Alt und Jung auf einer regelmäßigeren Basis zusammenarbeiten.

 Alle Informationen zu dieser neuen Ausgabe des generations@school-Wettbewerbs und die Preise, die man gewinnen kann, sowie Ressourcen, die den Lehrkräften behilflich sein können, ihre generations@school-Veranstaltung zu organisieren, sind auf folgender Website zu finden:

www.generationsatschool.eu/de

Einladung zum Wettbewerb


Erfolgreiche Abschlussveranstaltung des Europäischen Jahres 2012

Gruppenbild von den Teilnehmern der 45 geförderten Projekte

Am 10. Dezember 2012 fand in Berlin die Abschlussveranstaltung zum Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen statt, zu dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingeladen hatte.

Mehr zur Veranstaltung und Bildergalerie


Europäisches Jahr 2012: Zwei Projekte aus Deutschland ausgezeichnet

Logo der Europ. Kommission

Zu den Gewinnern des Wettbewerbs zum "Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012" gehören zwei Projekte aus Deutschland. Den dritten Platz für den Preis "Social Entrepreneurs" erhielten "Gründer 50plus: Existenzgründungen gegen Altersverarmung und für soziale Geschäftsideen Älterer", ebenfalls mit dem dritten Platz für den Preis „Arbeitsplätze für jedes Alter“ wurde die "Generation Erfahrung - Chance 50Plus: ein Qualifizierungsprojekt für Seniorenbüros" der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BAS) ausgezeichnet.  

Mehr dazu auf der Seite der Europäischen Kommission

Mehr zu den sieben Nationalen Finalisten aus Deutschland


2013 zum "Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger" ernannt - Sensibilisierung für EU-Bürgerrechte

Logo des Europäischen Parlamentes

Das Europäische Parlament stimmte am 23. Oktober 2012 dafür, das Jahr 2013 zum "Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger" zu ernennen, um das Bewusstsein für Bürgerrechte im Zusammenhang mit der Unionsbürgerschaft zu heben. Veranstaltungen werden im Laufe des Jahres organisiert werden, um die Rechte der Bürger, welche in einem anderen Mitgliedstaat studieren, arbeiten, ein Unternehmen gründen oder ihre Pension erhalten, zu erklären.

Mehr dazu auf der Homepage des Europäischen Parlaments


Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

"Ältere Menschen sind heute oftmals fitter und gesünder. Gerade die „jungen Alten“ im Ruhestand denken gerade nicht daran sich zur Ruhe zu setzen. Sie wollen ihr reiches Erfahrungswissen und ihre Kompetenzen für die Gesellschaft einsetzen. Und vor allem: sie haben häufig die nötige Zeit, die insbesondere in der „Rushhour des Lebens“ noch fehlt. Deshalb war es mir wichtig, dass wir den neuen Bundesfreiwilligendienst in Deutschland auch für Seniorinnen und Senioren geöffnet haben."

Termine

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Zitate

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, BAGSO-Vorsitzende

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, BAGSO-Vorsitzende

"Es gilt, dem Leben nicht nur Jahre zu geben, sondern den Jahren Leben zu geben!" 
 

Johann Keller, engagierter Senior aus Glauchau

Johann Keller, engagierter Senior aus Glauchau

"Aktives Altern bedeutet für mich gesundheitsbewusste Ernährung, aktive sportliche Betätigung, Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten und Funktionen, aktive politische Mitgestaltung und Interesse für Wirtschaftsangelegenheiten. Aber auch uneigennützige Hilfe für die, denen es schlechter geht."

Elisabeth Benson, engagierte Seniorenstudentin an der TU Dortmund

Elisabeth Benson, engagierte Seniorenstudentin an der TU Dortmund

"Aktives Altern heißt für mich 'neugierig' auf das Leben zu bleiben! Das weiterbildende Studium für Senioren bietet die Chance, sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen. Mein Ziel: das Erlernte zugunsten der Gesellschaft, z.B. in einem Ehrenamt, weiterhin sinnvoll einzusetzen."

Prof. Dr. Gerhard Naegele, Direktor Institut für Gerontologie an der TU Dortmund

Prof. Dr. Gerhard Naegele, Direktor Institut für Gerontologie an der TU Dortmund

„Personalpolitische Maßnahmen sollten stärker an den individuellen Berufs- und Lebenszyklen auch der älter werdenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgerichtet sein." 

Uta Lahme, engagierte Seniorenstudentin an der TU Dortmund

Uta Lahme, engagierte Seniorenstudentin an der TU Dortmund

"Aktives Altern bedeutet für mich, mich (ehrenamtlich) zu engagieren in einer Gemeinschaft, deren Ziele ich absolut unterstützen kann. Besonders wichtig ist mir dabei auch der Kontakt mit den Menschen, die mit mir im Hospizkreis arbeiten, die sozialen Kontakte, die auf vielfältige Weise entstehen."

Ansgar Schwierholz, KAB 60plus Aachen beim 10. Deutschen Seniorentag

Ansgar Schwierholz, KAB 60plus Aachen beim 10. Deutschen Seniorentag

"Wenn ich 80 bin, will ich mein Leben, mit mir und der Welt versöhnt, ausklingen lassen. Schön wäre es, wenn die Welt sich zum Positiven verändert hätte."

Dietlinde Firus, Leiterin des Arbeitskreises für ältere Mitbürger in Stelle beim 10. Deutschen Seniorentag

Dietlinde Firus, Leiterin des Arbeitskreises für ältere Mitbürger in Stelle beim 10. Deutschen Seniorentag

"Alter sagt wenig über einen Menschen aus, weil in jeder Altersstufe jede Lebenseinstellung anzutreffen ist. Entscheidend ist, wie ich mit dem Menschen ins Gespräch komme."

Melanie M. Klimmer, Freie Dozentin beim 10. Deutschen Seniorentag

Melanie M. Klimmer, Freie Dozentin beim 10. Deutschen Seniorentag

"Wenn ich 80 bin, will ich auf ein reiches Leben zurückblicken."

Gerd Karez, Seniorenbeirat Schwentinental beim 10. Deutschen Seniorentag

Gerd Karez, Seniorenbeirat Schwentinental beim 10. Deutschen Seniorentag

"Für den Zusammenhalt der Generationen wünsche ich mir Toleranz und Offenheit auf beiden Seiten, d.h. beide Gruppierungen geben das Beste von sich und verschweigen auch nicht ihre Schwächen!"

Marion Hahl, Seniorennet Kiel + Deutsche Seemannsmission Kiel beim 10. Deutschen Seniorentag

Marion Hahl, Seniorennet Kiel + Deutsche Seemannsmission Kiel beim 10. Deutschen Seniorentag

"Alter sagt wenig über einen Menschen aus, weil es ganz unterschiedliche Lebenswege gibt, die maßgeblich dazu beitragen, WIE ein Mensch im Alter leben kann – WAS er noch beitragen kann – für sich und andere!"